Beschreibung
Honig vom Sternwartenhof
Unser Honig entsteht am Sternwartenhof in Reichraming, im oberösterreichischen Ennstal, in der Nationalpark Kalkalpen Region.
Wir betreiben eine kleine Standimkerei. Unsere Bienenvölker werden zur Tracht nicht von Region zu Region transportiert, sondern bleiben an ihren Standorten rund um den Sternwartenhof. Was unsere Bienen eintragen, spiegelt damit das Blütenangebot und die Landschaft ihres unmittelbaren Lebensraums wider.
Imkerei im Berggebiet
Der Sternwartenhof liegt in einem offiziell ausgewiesenen Berggebiet gemäß Art. 32 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013.
Diese Einstufung kennzeichnet Gebiete, in denen die landwirtschaftliche Nutzung durch natürliche Standortbedingungen erschwert ist. Berglandwirtschaft findet unter anderen Voraussetzungen statt als Landwirtschaft in günstigeren Lagen – etwa durch Höhenlage, Gelände, Klima und erschwerte Bewirtschaftungsbedingungen.
Unsere Imkerei ist Teil dieser kleinstrukturierten Nutzung des ländlichen Raums. Die Bienenvölker stehen dauerhaft hier und der Honig wird auch hier verarbeitet.
Standorttreue statt Wanderimkerei
Unsere Bienenvölker werden nicht gezielt zu weit entfernten Trachten gebracht. Als Standimkerei bleiben wir mit unseren Bienen in unserer Region.
Für uns gehört diese Standorttreue zur Herkunft unseres Honigs: Ein Glas Honig vom Sternwartenhof soll möglichst nachvollziehbar zeigen, wo und unter welchen Bedingungen es entstanden ist.
Unsere Art der Bienenhaltung
Unsere Bienenvölker leben in Großraum- und Einraumbeuten. Wir haben uns bewusst für diese Beutensysteme entschieden und führen unsere Völker in großen, zusammenhängenden Bruträumen.
Zur Bekämpfung der Varroamilbe verzichten wir auf synthetische Wirkstoffe wie Amitraz oder Flumethrin. Stattdessen verwenden wir Präparate auf Basis organischer Säuren und ätherischer Öle.
Lebensraum rund um den Hof
Unsere Bienen sind nur ein Teil der Tierwelt, für die wir am Sternwartenhof Lebensräume erhalten und weiterentwickeln möchten.
Auf unseren Flächen pflanzen und erhalten wir heimische, darunter auch alte Obstsorten. Dabei geht es uns nicht ausschließlich um die Honigbienen. Blühende Obstbäume, Wiesen, Gehölze und andere Strukturen bieten Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Wildinsekten und weitere Tierarten.
Auch an und in den Gebäuden des Hofes befinden sich mehrere von Fledermäusen genutzte Habitate. Solche bestehenden Lebensräume möchten wir erhalten und mit unserer Nutzung des Hofes in Einklang bringen.
Wir verstehen die Imkerei deshalb nicht isoliert, sondern als einen Teil eines vielfältig genutzten und belebten Bergstandorts.
Vom Bienenstock bis ins Glas am Hof
Nach der Ernte transportieren wir den Honig nicht zu einem externen Verarbeitungsbetrieb. Wir schleudern ihn in unserem eigenen Schleuderraum am Sternwartenhof und füllen ihn dort auch in die Gläser ab.
Damit bleiben wesentliche Arbeitsschritte – von der Betreuung der Bienenvölker über die Honigernte bis zur Abfüllung – an einem Ort.
Gläser, die weiterverwendet werden können
Auch bei der Gestaltung unserer Honiggläser achten wir auf praktische Wiederverwendbarkeit. Unsere Etiketten bestehen aus Graspapier und sind so angebracht, dass sie sich leicht vom Glas lösen lassen.
Dadurch kann das Glas nach dem Genuss unkompliziert gereinigt und für andere Zwecke weiterverwendet werden.




